IG Metall Offenbach
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25.03.2019, 14:03 Uhr

Tarifbewegung Metall- und Elektroindustrie

IG Metall setzt Warnstreiks fort

  • 09.01.2018
  • Aktuelles, Metall- und Elektroindustrie, Betriebe/Tarif, GKN Driveline, Presse

Am Vormittag legten rund 420 Beschäftigte der Betriebe GKN Werk Waldhof, Dematic, Tecsis und Mato für 1 1/2 Stunden die Arbeit nieder. Sie demonstrierten gemeinsam im Industriegebiet Waldhof und zogen vor das GKN-Verwaltungsgebäude. Am Nachmittag folgten ihnen die Beschäftigten des GKN Werkes Offenbach auf der Mühlheimer Strasse. Das geschäftsführende Vorstandsmitglied der IG Metall, Wolfgang Lemb, zu den Warnstreikteilnehmern: „2 Prozent für 15 Monate ist mickrig und nicht angemessen.“

Warnstreik bei GKN und anderen Betrieben in Offenbach-Waldhof am 09.01.2018. Foto: Frank Rumpenhorst

Rund 420 Beschäftigte der Betriebe GKN Driveline, Tecsis, Mato und Dematic demonstrierten heute Vormittag im Industriegebiet Waldhof für ihre Forderungen nach 6 Prozent mehr Entgelt und befristete Arbeitszeitverkürzung. Sie legten für ein 1 ½ Stunden die Arbeit nieder.

Auf der Kundgebung vor dem GKN-Verwaltungsgebäude sagte das geschäftsführende Vorstandsmitglied der IG Metall, Wolfgang Lemb, zu den Warnstreikteilnehmern: „2 Prozent für 15 Monate ist mickrig und nicht angemessen.“ Die IG Metall fordere deshalb, angesichts der hervorragenden wirtschaftlichen Situation und der sprudelnden Unternehmensgewinne in der Branche die Arbeitgeber auf, in der dritten Verhandlungsrunde ein deutlich verbessertes Angebot vorzulegen.

Ein weiterer Warnstreik der Spätschicht fand heute Nachmittag bei GKN Driveline und GKN Service International im Werk Offenbach/Mühlheimer Straße statt. 120 Beschäftigte folgten dem Aufruf und legten für eine Stunde die Arbeit nieder.

Bezogen auf die Arbeitszeitforderungen der Gewerkschaft sagte Lemb: „Wir wollen gesellschaftlichen Fortschritt. Flexibilität ist keine Einbahnstraße. Wir wollen Arbeitszeiten, die zum Leben passen und die Bedürfnisse der Beschäftigten besser berücksichtigen.“ Lemb verwies nochmal auf die Forderung nach einem individuellen Recht, die Arbeitszeit für bis zu 24 Monate auf bis zu 28 Stunden zu verkürzen. Er betonte: „Dies gilt für West und Ost gleichermaßen. Und wenn die Arbeitgeber heute den Fachkräftemangel der Zukunft beklagen, sollten sie moderne Arbeitszeitregelungen nicht blockieren, sondern gestalten.“

2018-01-09-Presseinformation Warnstreiks GKN u.a.


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