26.11.2025 | Die Jubilare und Jubilarinnen erwartet ein gebührender Empfang: Musik von Tine Lott, ein Glas Sekt, ein professionelles Foto, gutes Essen und eine Rede vom ersten Bevollmächtigten Manuel Schmidt.
Sein Dank gilt ihnen allen, die Gewerkschaftsgeschichte geschrieben haben: 254 Menschen ehrt die IG Metall Offenbach für 25, 40, 50, 70, 75 und sogar 80 Jahre Mitgliedschaft – nicht nur in der IG
Metall, sondern auch von den Gewerkschaften Holz und Kunststoff sowie Textil und Bekleidung. Zum zweiten Mal im VIP-Raum der Offenbacher Kickers »uffm Bersch« von Bieber, weil das Büsingpalais immer noch renoviert wird und der Blick aufs Stadion für Fußballfans immer ein besonderer ist. Garant für gute Arbeit Wenn die Kollegen, die vor vielen Jahren in die IG Metall eingetreten sind, von früher erzählen, geht es oft um ihren Kampf für mehr Lohn. Und um die Selbstverständlichkeit, in der Gewerkschaft zu sein. »Das war damals üblich.« Die Namen der Firmen wechselten, die Geschäftsführer ebenso – doch die IG Metall blieb: »ein Garant für gute Arbeits- und Lebensbedingungen in den Betrieben«, wie Manuel Schmidt in seiner Rede sagte. Er spannt einen weiten Bogen von den Kriegen auf der Welt über die aktuelle Politik der schwarz-roten Koalition, die Krise der Industrie und die Bedeutung der Klimaneutralität bis zu den Kämpfen in Offenbach: Bei Kubota steht der ganze Standort auf dem Spiel. Ein Erfolg dagegen gibt es bei Dabico Airport Solutions. Dort hat die IG Metall erstmals einen Tarifvertrag durchgesetzt.
Geld umverteilen Kritische Worte findet Schmidt zu »explodierenden Rüstungsausgaben und steigenden Waffenexporten«. Fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Militär will Deutschland ausgeben. Im gleichen Atemzug behauptet Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dass wir uns den Sozialstaat nicht mehr leisten könnten. Das Geld, sagt Schmidt, ist da »Es muss nur richtig verteilt werden!«