Zukunft bei Kubota - Nur mit uns!

Ein heißer Tag ganz in Schwarz

20.09.2025 | Unter dem Motto „Wir lassen uns nicht beerdigen“ haben die Beschäftigten von Kubota in Rodgau am Rande des Open Industry Festival 2025 eindrucksvoll gegen die drohende Vernichtung ihrer Arbeitsplätze protestiert. Während der Veranstalter auf seiner Homepage mit dem Slogan „Firmen treffen – Traumjob finden“ wirbt, zeigt sich die Realität für die Kubota-Beschäftigten deutlich düsterer.

Ironischerweise präsentierte sich auch Kubota mit einem eigenen Stand und warb für eine vielversprechende Zukunft – ein Widerspruch, den die Beschäftigten zum Anlass nahmen, um öffentlich über die tatsächliche Lage im Unternehmen zu informieren.

Kai Böhm, Betriebsratsvorsitzender bei Kubota, brachte es auf den Punkt:
„Wir wollen eine Zukunft am Standort und lassen uns nicht einfach beerdigen! Wir leisten seit Jahren hervorragende Arbeit und erwirtschaften das Geld für Kubota.“

Markus Philippi, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Offenbach und Betriebsratsvorsitzender von GKN Driveline, appellierte an die soziale Verantwortung des Unternehmens:
„Dieser Schritt richtet sich nicht nur gegen die Beschäftigten von Kubota, sondern ist ein Angriff auf die gesamte Region und ihre Kaufkraft. Deshalb müssen wir gemeinsam dagegenhalten!“

Zahlreiche Unternehmen und Besucher zeigten sich solidarisch und unterstützten die Protestaktion aktiv. Ein besonderer Dank gilt der Firma PreZero, die ihre Zufahrt zum Betriebsgelände als Kundgebungsort zur Verfügung stellte.

Leider zeigte sich der Veranstalter im Vorfeld wenig erfreut über die Aktion und äußerte seinen Unmut – ein deutliches Zeichen dafür, wie unbequem ehrliche Worte manchmal sein können.

Von: ms

Unsere Social Media Kanäle