Rente muss zum Leben reichen!
Beitrag senken oder Rente mit 67 abschaffen?

Die Bundesregierung will den Beitrag zur Rentenversicherung senken, weil die Rentenkassen zurzeit gut gefüllt sind. Sinkt der Beitrag (derzeit: 19,9 Prozent) um 0,5 Prozentpunkte, werden Durchschnittsverdienerinnen und -verdiener um ca. 6 Euro im Monat entlastet.
Stattdessen könnte die Regierung das Geld auch dazu nutzen, Altersarmut zu bekämpfen, die Rente mit 67 abzuschaffen und so Rentenkürzungen für viele Beschäftigte zu verhindern (Hintergrund: Nur die Wenigsten können mit 67 arbeiten. Wer früher in Rente geht, muss mit Abschlägen von bis zu 14,4 Prozent rechnen)
Oberbürgermeisterwahl in Offenbach:
DGB lädt zur Diskussion mit Kandidaten ein
Migranten in Offenbach - Mittendrin und doch nicht dabei?
29.8.2011 - Die DGB Region Südosthessen lädt ein zu einer Podiumsdiskussion mit den OB-Kandidaten. Offenbach ist eine Stadt in der sich Menschen aus über 140 Nationen wiederfinden. Sie leben und arbeiten in O!enbach, sie sind in Vereinen ehrenamtlich tätig und treten als Arbeitgeber auf. Über 40 % der Offenbacherinnen und Offenbacher haben einen Migrationshintegrund. Doch ein hoher Migrationsanteil alleine ist noch kein Ausdruck von Integration.
4. Jahrestag der Rente mit 67
Ältere haben kaum eine Chance - Kritik an der Rente 67
Am 09. März 2007 wurde im Deutschen Bundestag die Rente mit 67 beschlossen. Aus diesem Anlass hat die IG Metall im Bezirk Frankfurt die Einstellungspraxis der Metall- und Elektrounternehmen überprüft.
Die Betriebe der Metall- und Elektroindustrie in Hessen stellen kaum Menschen ein, die älter als 50 Jahre sind. Das ergab eine Umfrage der IG Metall im Bezirk Frankfurt (zuständig für Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen), an der 350 Betriebe mit über 160.000 Beschäftigten teilgenommen haben.
In Hessen beteiligten sich 144 Betriebe mit etwa 62.000 Beschäftigten, in Rheinland-Pfalz 100 Betriebe mit etwa 50.000 Beschäftigten und in Thüringen 62 Betriebe mit etwa 20.000 Beschäftigten.
Demnach zeichnet sich an düsteres Bild, was die Beschäftigungschancen Älterer angeht: In den Betrieben des Bezirks sind 13 Prozent aller Beschäftigten zwischen 50 und 60 Jahre. Nur 2,7 Prozent sind über 60 Jahre. Damit liegt die Quote der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung Älterer in der Metall- und Elektroindustrie deutlich unter der Quote anderer Branchen. Auch bei den Neueinstellungen bleiben ältere Beschäftigte außen vor: Im Bezirk waren nur 6,6 Prozent aller neu sozialversicherungspflichtig Eingestellten älter als 50 Jahre.







