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Nachrichten aus den Betrieben
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Bildungsurlaub bei Schneider |
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In Hessen gibt es ein Bildungsurlaubgesetz, demzufolge man 1 Woche Bildungsurlaub pro Jahr machen kann. Hat man in einem Jahr keine Zeit und oder Gelegenheit Bildungsurlaub zu machen, kann man einen Rückstellungsantrag stellen und in dem folgenden Jahr 2 Wochen bzw. zwei mal eine Woche Bildungsurlaub machen.
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Bei Schneider beginnt die Forderungsdiskussion: Keine Verlagerung von Arbeitsplätzen |
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In der letzten Mitgliederversammlung haben wir die Nachteile der Verlagerung unserer Arbeitsplätze nach Marktheidenfeld diskutiert. Das klare Ergebnis ist, dass im Durchschnitt zusätzliche 7820 Euro Fahrtkosten pro Jahr für jeden netto entstehen.
Dazu kommt eine zusätzliche zeitliche Belastung von 350 Stunden für jeden. Auch die nicht als Zahl ausdrückbaren Nachteile sind von den Kolleginnen nd Kollegen als gewichtig beurteilt worden. Unser Betriebsrat nutzt seine rechtlichen Möglichkeiten soweit er kann. Wir haben sein Säulenmodell (Pendeln, Umzug, Arbeitsplatzverlust) mit den verschiedenen Regelungsbereichen besprochen. Der Schwerpunkt der Diskussion war eine mögliche Regelung für die Pendler, da dies die meisten treffen dürfte.
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Schon alles entschieden? - Nein! |
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Erst einmal ganz langsam. Der Betriebsrat hat einen Vorschlag zum Erhalt der Arbeitsplätze in Seligenstadt gemacht. Den muss der Arbeitgeber erst noch mit ihm beraten. Wenn er den Vorschlag ablehnt, muss er das auch schriftlich begründen. Erst danach geht es weiter. Dann wird der Betriebsrat mit dem Arbeitgeber über einen Interessenausgleich und einen Sozialplan verhandeln.
Ein Sozialplan soll die wirtschaftlichen Nachteile, die den Arbeitnehmern durch die Betriebsänderung entstehen, ausgleichen oder zumindest mildern. Wir haben schon errechnet, welchen wirtschaftlichen Nachteil, wir durch die Verlagerung nach Marktheidenfeld haben. Ein Beispiel war in unserem letzten Flugblatt. Nehmen wir einmal an es sind € 7500 zusätzliche Fahrtkosten und 550 Stunden zusätzliche Fahrtzeit, dann ergibt sich ein Nachteil von ungefähr € 27500 pro Mitarbeiter. Das kommt auf einen Gesamtnachteil von ungefähr 2,7 Millionen Euro pro Jahr.
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Beschäftigte geben ihren Standort nicht auf |
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Die Belegschaft von Schneider Electric Automation in Seligenstadt kämpft für den Erhalt ihres Standortes. Die Konzernleitung in Paris will 150 Stellen aus dem Rhein-Main-Gebiet ins bayerische Marktheidenfeld verlagern. Mit einem Masseneintritt in die IG Metall haben die Beschäftigten nun die Verhandlungsposition ihres Betriebsrats gestärkt.
Zu Beginn waren es nur Gerüchte: Im Sommer 2009 werden die Pläne der Schneider Gruppe öffentlich, weltweit Standorte zusammenzulegen. Bei den rund 150 Beschäftigten von Schneider Electric Automation und ihren etwa 100 Kollegen bei Schneider Electric in Seligenstadt bei Offenbach macht sich Unsicherheit breit. Sie befürchten, dass die Automation ganz oder teilweise in das etwa 70 Kilometer entfernte Marktheidenfeld verlagert werden soll. Dort hat die auf Verpackungsmaschinen-Automatisierung spezialisierte Schneider-Tochter Elau AG ihren Sitz.
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Seligenstadt: 150 Jobs zieht Schneider ab |
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150 Arbeitsplätze verlegt die Firma Schneider Electric im dritten Quartal 2011 nach Marktheidenfeld. Dies gab die Geschäftsleitung der örtlichen Dependance bei einer Mitarbeiterversammlung bekannt. Lesen Sie weiter im Artikel der Offenbach-Post.
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Arbeitsplätze bei Elau in Marktheidenfeld bedroht |
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Für die etwa 280 Beschäftigten der Marktheidenfelder Elau GmbH war es ein schwarzer Freitag: Die Geschäftsleitung hat ihnen in einer Mitarbeiterversammlung mitgeteilt, dass dem Unternehmen tief greifende strukturelle Veränderungen bevorstehen. Lesen Sie weiter in der Online-Ausgabe der MainPost.
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Schneider Electric und die Presse... |
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Offenbach Post vom 21.11.2009: Tagtäglich flattern Einladungen auf unsere Redaktionstische. Darunter höfliche, richtig nette, vorgestanzte, solche mit unverhohlenem Aufforderungs charakter bis hin zu regelrechten Stellungsbefehlen - ganz nach IQ und Kinderstube der Veranstalter.
Parteien, Verbände, Vereine und Firmen möchten natürlich, dass wir über ihre Aktivitäten, Bilanzen, Jubiläen oder Erfolge berichten - über Misserfolge schweigt man lieber, da stört die Presse. Ein schönes Beispiel aus der Praxis lieferte dieser Tage die Seligenstädter Firma Schneider Electric. Lesen Sie weiter auf der Internetseite der Offenbach Post.
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Verlagerung von Schneider Electric Automation GmbH beinhaltet Personalabbau |
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Seit Monaten kursieren Gerüchte über die Verlagerung des Standorts Seligenstadt der Schneider Electric Automation GmbH in das 70 km entfernte Marktheidenfeld. Die Mitarbeiter hatten die Öffentlichkeit mit zahlreichen eindrucksvollen Aktionen auf ihre Probleme aufmerksam gemacht.
Am Freitag, den 20.11.09 wurde die Belegschaft in Marktheidenfeld und in Seligenstadt von der Geschäftsleitung informiert. Verlagerung und Personalabbau sind nun keine Gerüchte mehr und sollen im dritten Quartal des Jahres 2011 vollzogen werden. Aus Teilnehmerkreisen verlautete, dass mit der Verlagerung ein Personalabbau im Umfang von 16 % an beiden Standorten verbunden ist.
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One Team for Seligenstadt . We love it here. - Une équipe pour Seligenstadt. Nous l'aimons ici. |
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Die Kollegen hatten am 2.11.09 eine Bustour nach Paris organisiert und die Geschäftsleitung damit überrascht. Mehr als 40 Kollegen fuhren mit und demonstrierten vor dem Haupteingang der Konzernzentral für den Erhalt unseres Standorts. Danach wurden wir grün bekleidete „Aliens“ durch einen Nebeneingang in ein Besprechungszimmer von recht nervösem Sicherheitspersonal geführt. Nichts desto trotz wurden wir von einigen Mitarbeitern der Konzernzentrale gesehen. Ein sichtlich verunsicherter Michel Crochon stammelte etwas von Prozessen, die er einhalten müsse, um eine Entscheidung über unseren Standort zu fällen. Einen Business Unit Chef hatte ich mir anders vorgestellt. Nachdem wir von der Security mit deeskalierenden Häppchen versorgt wurden, teilten wir uns auf. Die Kollegen konnten die ICL besichtigten, während wir von der IG Metall anderes im Sinn hatten.
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Schneider: "Täglich nach Marktheidenfeld - Was kostet das eigentlich?" |
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Hier mal eine Beispielrechnung: 140 km täglich mehr ergeben bei 220 Arbeitstagen pro Jahr eine gesamte Fahrstrecke von 30.800 km in einem Jahr. Bei einem Verbrauch von 6,3 Litern Diesel auf 100 km entspricht das 1.940 Litern pro Jahr. Kostet der Liter Treibstoff 1,15 €, so verursacht das Kosten von 2.231 €. Bei einem Preis von 1,45 € pro Liter, wie im letzten Sommer, sind das schon 2.813 € pro Jahr.
Durch die Fahrstrecke werden auch mehr Reifen benötigt. Bei einer Laufleistung von 50.000 km für einen Satz Reifen benötigt man daher 0,6 Sätze zusätzlich Jahr. Nimmt man einen Preis von circa 450 € pro Satz an, so ergeben sich hierfür zusätzliche Kosten von 270 € jährlich.
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